Schön, schöner, glücklich.

„Eine Postkarte von dort, wo es am schönsten war.“ So lautete der Auftrag eines Twitterfreundes an mich, als wir uns auf unsere dreiwöchige Spanien-Rundreise machten. Das klingt nicht mal im ersten Moment einfach. Nicht nur, weil wir so viel vorhatten und es bei weitem nicht klar war, wo es uns am besten gefallen würde. Sondern auch, weil man so verschiedenartige Reiseziele, wie wir sie hatten, natürlich nicht vergleichen kann. Das wäre ja, als sollte ich meine Lieblingskatze benennen.

Und doch begleitete mich der Gedanke an das „Schönste“ auf der Reise fast kontinuierlich. Und ließ mich nachdenken darüber, was ich schön fand, warum ich es schön fand und was ich vielleicht tatsächlich schöner fand als anderes. Es lief am Ende darauf hinaus, dass ich wie erwartet kein „am schönsten“ benennen konnte, dass ich aber „glücklichste Momente“ benennen konnte. Ohne dass ich es gewollt hätte, kristallisierte sich pro Reiseetappe (wir hatten vier) ein besonders glücklicher oder glücklichster Moment heraus, die ich gerne festhalten möchte, damit sie nicht meinem löchrigen Gedächtnis zum Opfer fallen.

„Schön, schöner, glücklich.“ weiterlesen