Einsame Freude (#twitterfasten Woche 2)

Einer von vielen Gedanken, die mich dazu bewegten, in diesem Jahr während der Fastenzeit auf Twitter zu verzichten, war der, dass ich die freiwerdende kreative Energie vielleicht ins Bloggen umleiten könnte. Und über was ließe sich in dieser Zeit besser bloggen als über das Twitterfasten? Ich versuche – vielleicht wöchentlich, vielleicht aber auch ohne Rhythmus – aufzuschreiben, welche Gedanken mich umtreiben, welche Erkenntnisse ich gewinne und wie es mir geht ohne diesen sonst so großen Teil meines Alltags.


Woche 2

Olympische Spiele ohne Twitter – wie habe ich das jemals ausgehalten? Zu keinem Zeitpunkt war der Wunsch, bei Twitter reinzuschauen bisher so groß wie in den Momenten, wo mir bestimmte sportliche Erfolge der vergangenen Spiele ans Herz gingen. Geteilte Freude ist eben doch größere Freude. Das ist mit Sicherheit eine der schönsten Seiten an der Twitter Community. Sich mit einer großen Anzahl Borussia-Fans nach dem verzweifelt ersehnten Tor virtuell in den Armen zu liegen, das gehört zu den glücklichsten Momenten in diesem Medium. Und zu wissen, dass ich nicht der einzige Eiskunstlauf-Fan bin, der die Magie des Moments spürt, hat etwas Verbindendes, etwas, das über die Alltagsfilterblase ohne Eiskunstlauf- und ohne Fußballfans hinausreicht.

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Aufmerksamkeit!!! (#twitterfasten Woche 1)

Einer von vielen Gedanken, die mich dazu bewegten, in diesem Jahr während der Fastenzeit auf Twitter zu verzichten, war der, dass ich die freiwerdende kreative Energie vielleicht ins Bloggen umleiten könnte. Und über was ließe sich in dieser Zeit besser bloggen als über das Twitterfasten? Ich versuche – vielleicht wöchentlich, vielleicht aber auch ohne Rhythmus – aufzuschreiben, welche Gedanken mich umtreiben, welche Erkenntnisse ich gewinne und wie es mir geht ohne diesen sonst so großen Teil meines Alltags.


Woche 1

Als ich gestern nach längerer Zeit mal wieder meinen Spamordner durchforstete, musste ich spontan lachen. „Aufmerksamkeit!!!“ brüllte mir eine Betreffzeile entgegen und wohl selten produziert die Kombination aus Spambot und automatischer Übersetzung eine derart entwaffnende Ehrlichkeit. Als ich die Mail, immer noch lächelnd, entsorgt hatte, kreiste mir dieser Begriff aber weiter im Kopf.

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